Voodoo

Voodoo-Museum

Nirgendwo in Amerika ist der Voodoo-Kult so verbreitet wie in New Orleans. Im French Quarter gibt es eine ganze Reihe von Geschäften, die neben dem üblichen Touristen-Schnickschnack auch einen ernsthaften Einstieg in das Thema ermöglichen.

Voodoo-Totenschädel

Sklaven aus Afrika hatten Ende des 18. Jahrhunderts ihre Sitten und Gebräuche, ihre geheimnisvollen Riten und Zeremonien mit in die neue Welt gebracht. Die Ausübung ihrer Religion war ihnen aber lange Zeit verboten.

Voodoo-Utensilien

Im 19. Jahrhundert versuchte die Katholikin und als Voodoo-Queen bezeichnete Marie Laveau, Christentum und Voodoo-Glauben einander anzunähern. Die Tochter eines reichen Plantagenbesitzers erblickte wahrscheinlich 1794 in New Orleans das Licht der Welt. Sie vereinte die Vielzahl unterschiedlicher Voodoo-Gruppen unter ihre Führung und entwickelte Rezepte für zum Teil noch heute im Voodoo gebräuchliche Räucherungen und magische Pulver.

Voodoo-Utensilien

Wer das French Quarter in New Orleans besucht, sollte sich unbedingt Zeit nehmen, das Voodoo-Museum in der Dumaine Street zu besuchen. Auf kleinstem Raum befindet sich hier eine beeindruckende Sammlung von Voodoo-Puppen, Voodoo-Altären, natürlich Bilder von Marie Laveau, und alles was mit Voodoo irgendwie zu tun hat. Das Museum ist liebevoll eingerichtet und belehrt jeden, der Voodoo bisher nur für die Beigabe schlechter Zombie-Filme hielt, endgültig eines besseren.

Voodoopuppen

Wer tiefer in die geheimnisvolle Geschichte des Voodoo eintauchen möchte, hat in New Orleans dazu vielfältige Möglichkeiten. In vielen Voodoo-Shops werden nächtliche Führungen durch das French Quarter und die gespenstischen, überirdischen Friedhöfe der Stadt angeboten.

Voodoo-Altar

Nach zwei erlebnisreichen Tagen hieß es dann New Orleans adé. Auf unserer Fahrt nach Natchez stand als nächstes ein Besuch der Nottoway-Plantage auf dem Programm!